Orgel:

 

Der Weg von der Taste oder dem Pedal zur Pfeife.

 

 

 

Beim Drücken einer Taste oder eines Pedals wird entweder mechanisch (z.B. über Seile), pneumatisch oder durch elektrischen Impuls ein Ventil zu einem Windkanal geöffnet. Luft wird dadurch in die Pfeife geblasen und ein Ton erklingt. Zusätzlich werden über Registerzüge mechanisch oder elektrisch gesteuert, welche Pfeifen der gleichen Tonhöhe beim Drücken einer Taste oder eines Pedals aus den unterschiedlichen Registern erklingen.

 

Vereinfacht ausgedrückt: Ein Register besteht aus mindestens so vielen Pfeifen, wie diesem Register an Tasten oder Pedale des jeweiligen Werkes (Pedalwerk, Hauptwerk, Brustwerk etc.) zugeordnet sind. Innerhalb eines Registers gibt es Pfeifen unterschiedlicher Baugröße und somit unterschiedlicher Tonhöhe. Die Register zueinander unterscheiden sich auf Grund der unterschiedlichen Bauart der Pfeifen in der Klangfarbe.

 

Die Pfeifen stehen auf sogenannten Windladen. An der Windlade selbst befinden sich zum einen die Ventile, die durch Tasten-/Pedaldruck geöffnet werden und zum anderen die Registerzüge zum Zu-/Abschalten eines Registers.

 

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Die Windversorgung, d.h. damit überhaupt Luft durch die Pfeifen strömt, regelt in heutiger Zeit meist ein elektrisches Gebläse. In der Anfangszeit des Orgelbaus wurden Blasebälge mechanisch von Hand oder per Fuß bedient, um den notwendigen Luftstrom zu erzeugen.

 

Eine Tastenreihe am Spieltisch wird als Klaviatur oder Manual bezeichnet. In der Regel ist jedem Manual eine Anzahl von Registern als „Werk“ zugeordnet. D.h. eine Orgel mit einem Hauptwerk, Schwellwerk und Brustwerk hat somit drei Manuale. Das Pedalwerk hat demnach als Tasten die Pedale, die mit den Füßen „bedient“ werden.

 

 

 

Boenke, Opus 1964



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